Seminar Zeit- und Stressmanagement

Seminar Zeit- und Stressmanagement Die Zeit rennt! Anrufe und E-Mails wollen beantwortet, die verschiedensten Probleme gelöst, der Alltag bewältigt werden. Ob im Privatleben oder im Job: Das Gefühl, dass die Zeit davonläuft, hat wohl jeder schon einmal erlebt. Doch wenn der Kampf mit der Uhr zum Regelfall wird, leidet die Produktivität – und die Psyche! Nur ein gutes Zeitmanagement schafft hier Abhilfe. Diese Erkenntnis haben drei Teilnehmer und sieben Teilnehmerinnen aus Sachsen und Thüringen beim Seminar Zeit- und Stressmanagement vom 08.03.2019 bis 10.03.2019 in der Aura Pension „Villa Rochsburg“ gewonnen. Ein solches Seminar wurde in Rochsburg zum ersten Male angeboten. Nach dem Abendessen am Freitag wurden die Teilnehmer durch die Pensionsleiterin, Frau Anita Friedemann, begrüßt und mit dem Ablauf und dem Programm der Veranstaltung bekanntgemacht. Die Seminarteilnehmer stellten sich anschließend kurz vor. Pünktlich 9 Uhr eröffnete die Seminarleiterin, Frau Carola Kühnert, am Sonnabend offiziell die Schulung. Nachdem sie über sich selbst kurz berichtet hatte, wollte sie natürlich auch von den Teilnehmern wissen, mit welchen Vorstellungen und Problemen sie zum Seminar gekommen sind. Die Erwartungen und Probleme waren sehr Vielschichtig, da die Anwesenden sowohl Ruheständer als auch Berufstätige und mehr oder weniger ehrenamtlich Tätige waren. die Inhalte des Seminars waren: – Handlungskompetenz unter Berücksichtigung der eigenen Persönlichkeit – die Bedeutung einer ausgewogenen Lebens- Balance – Zeitverlust-Analyse (praktische Übung) – Zeitfresser erkennen und eliminieren – effektive Planung und Prioritätensetzung – Kennenlernen der einzelnen Stressbereiche – Erkennen von / Umgang mit Stressoren – Stresssignale erkennen und gegensteuern – Techniken zur Stressbewältigung – Stress als Hauptfaktor für Burnout-Gefährdung – Präventionsmöglichkeiten – Entspannungsübungen nach Kühnert All diese Themen wurden am Sonnabend und am Sonntagvormittag in lockeren Gesprächsrunden bearbeitet, wobei Frau Kühnert sofort auf die Fragen der Anwesenden einging. Somit war das nicht einfache Thema sehr praxisbezogen. Am späten Sonnabendnachmittag blieb noch genügend Zeit sich von den Strapazen des Tages an frischer Luft zu erholen. Obwohl es stürmte und einige Regenschauer gab, machten die meisten Teilnehmer des Seminares davon Gebrauch. Am Abend trafen sich alle Teilnehmer in gemütlicher Runde im Aufenthaltsraum. Da ein Leipziger seine Gitarre und seine Flöte mit hatte, wurde nicht nur geplaudert, sondern auch gemeinsam gesungen. Sonntagvormittags blieb noch genügend Zeit, die noch offenen Themen zu behandeln. Anschließend gab es eine Auswertung, bei der jeder Teilnehmer äußerte, welche Erkenntnisse des Wochenendes er mit nach Hause in seinen persönlichen oder beruflichen Alltag nimmt. Das Feedback war durchgängig positiv. Einige Seminarteilnehmer äußerten auch den Wunsch, ein weiteres Seminar dieser Art im Jahre 2020 zu besuchen. Alle hofften zu diesem Zeitpunkt gesund und pünktlich nach Hause zu kommen, da das Sturmtief Eberhard im Anmarsch auf Sachsen war. Wie ich im Nachhinein erfuhr, ist es allen geglückt. Ein Dank geht an Frau Kühnert, der es sehr gut gelungen ist, die Inhalte des Seminars ohne optische Möglichkeiten den Teilnehmern zu vermitteln. Für sie war es das erste Mal in so einem Rahmen. Und natürlich Danke möchte ich auch an das Team der Villa für die hervorragenden Rahmenbedingungen sagen. Frank Herrmann (Seminarteilnehmer)

Stellenausschreibung Landeshilfsmittelzentrum Dresden Einrichtungsleiter(in)

Der Blinden-und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. sucht ab sofort für das

Landeshilfsmittelzentrum Dresden
eine(n) Einrichtungsleiter(in)

unbefristet in Vollzeit. An der Spitze eines kleinen engagierten Teams sind Sie verantwortlich für die Beratung und Versorgung Blinder und Sehbehinderter mit Hilfsmitteln für den Alltag, die Sortimentsgestaltung, die betriebswirtschaftliche Planung und Abrechnung, die Mitarbeiterführung sowie die Öffentlichkeits-arbeit.

Voraussetzungen und Anforderungen:

  • Berufserfahrung in den genannten Bereichen oder in einer vergleichbaren Position
  • Kenntnisse im kaufmännischen Bereich sowie im Finanz- und Rechnungswesen
  • sicherer Umgang mit MS Office-Anwendungen
  • Bereitschaft zur Reisetätigkeit und Wochenendarbeit
  • Einfühlungsvermögen im Umgang mit Blinden und Sehbehinderten
  • Führerschein der Klasse B

Vollständige schriftliche Bewerbungen, gern auch als barriere­freie E-Mail an:

BSVS e.V. – Koordinierungsstelle
Louis-Braille-Str. 6,
01099 Dresden
Email: th.gruner@bsv-sachsen.de

Sehbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt beschäftigt!

Auf dem Weg zu modernerer Verbandsarbeit

Der Landesvorstand hatte wiederum eine Fülle von Aufgaben und Problemen zu beraten, als wir uns Anfang Dezember in Dresden zusammenfanden.

Wie auf der Delegiertenkonferenz im November festgestellt wurde, müssen wir unsere Satzung ständig an die Erfordernisse moderner Verbandsarbeit anpassen. Deshalb wird der Vorstand die Satzungskommission in nächster Zeit neu berufen.

Zunächst aber führen wir mit dem Beginn des Jahres 2019 erst einmal für ein Jahr den monatlichen Sitzungsturnus für die Vorstandssitzungen ein. Geändert haben wir auch den Berichtsturnus unserer Einrichtungen. Um deren Arbeit bekannter, anschaulicher und nachvollziehbarer zu machen sollen die Leiter künftig vor der Landesdelegiertenkonferenz im Herbst berichten.

Um die Werbung für unsere Villa zu verbessern, wird deren Internetseite 2019 neu gestaltet.

Mehrere Beschlüsse haben wir wiederum über die Finanzarbeit gefasst. Indem wir sie umsetzen, wollen wir dazu beitragen, die finanzielle Lage in unserem Verband nach und nach zu verbessern. Änderungen gibt es auch bei der Projektförderung durch den Freistaat Sachsen. Darauf müssen wir uns 2019 einstellen.

Was die Arbeit mit der europäischen Datenschutzrichtlinie angeht, so müssen wir feststellen, dass der sächsische Blinden- und Sehbehindertenverband allein keinen Datenschutzverantwortlichen beschäftigen kann. Gemeinsam mit den Verantwortlichen im Freistaat und mit anderen Verbänden muss eine brauchbare Lösung herbeigeführt werden.

Auch im nächsten Jahr wird der Vorstand seine Rundschreiben, sowohl für die ehrenamtlichen Mitstreiter an der Basis wie auch für einen größeren Personenkreis weiterhin herausgeben. Wir stellen fest, dass wir alle dem Rundschreiben und ich möchte sagen, der Arbeit mit unseren Medien überhaupt größere Bedeutung beimessen müssen. Das kann uns helfen, unsere Verbandsarbeit zu verbessern und unsere gemeinsame Sache voranzubringen.

Bringen Sie die Informationen aus unseren Medien mehr als bisher an ihre Mitglieder! Sprechen Sie gemeinsam oder in kleinen Gruppen darüber! Machen Sie mit, das Bewusstsein weiterzuentwickeln, dass Selbsthilfe nur erfolgreich sein kann, wenn wir wissend, klug und gemeinsam handeln.

(geschrieben Hans-Günther Funke, Pressesprecher BSVS )