Erklärung des Landesvorstandes zur aktuellen Situation

Liebe Mitglieder, Freunde und Partner,

eine angestrengte Zeit liegt hinter Jedem von uns.

Viele Herausforderungen waren in der Familie, im Beruf und auch in unserem Verband zu bewältigen.

Mit großem Einsatz, mit Kreativität und auch einer gehörigen Portion Ausdauer haben alle versucht das maximal Mögliche für uns und unsere Mitglieder zu organisieren.

Kurzarbeit, Home-Office mit Kinderbetreuung verbunden mit Telefonkonferenzen und sich ständig ändernden Coronaregeln stellten alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle, im LHZ und in unserer Villa Rochsburg ständig vor neue, vorher nie dagewesene Herausforderungen.

Auch in den Kreisorganisationen und Regionalgruppen wurde, unter den gegebenen Bedingungen die Verbindung mit den Mitgliedern weitestgehend aufrechterhalten und Hilfe und Unterstützung dort organisiert, wo es nötig war. Das gilt ebenso für die Arbeit in unseren Fach– und Arbeitsgruppen.

Der Landesvorstand möchte sich deshalb an dieser Stelle ganz herzlich bei Allen bedanken, die mit ihrem Einsatz vor Ort zum Gelingen beigetragen haben. Die härteste Zeit scheint nun vorbei zu sein und auch wir können schrittweise das Verbandsleben wieder aktivieren.

Die Corona-Pandemie wird uns aber auch weiterhin Grenzen setzen, die wir bei allen unseren Unternehmungen nie aus den Augen verlieren dürfen. Wir sind aber voller Zuversicht, diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Die Beratungsstellen sind wieder geöffnet und unser Beratungsmobil ist wieder für die Ratsuchenden in Sachsen unterwegs.

Die erste Mitgliederversammlung hat stattgefunden und unsere Villa Rochsburg konnte am 19. Juni die Gäste des Jugendseminars begrüßen.

Auch unser LHZ hat sich auf die ersten Außenveranstaltungen vorbereitet und geht aber auch neue Wege.

Liebe Hörerinnen und Hörer,

an dieser Stelle möchten wir noch einmal um Eure Unterstützung und aktive Mithilfe bitten:

Bitte die Angebote unserer Einrichtungen nutzen, Sie sind auf Euch gut vorbereitet und bieten größtmögliche Sicherheit. Sprecht mit Euren Bekannten, Freunden und stellt bei Bedarf den Kontakt her und empfehlt sie weiter. So kann jeder ein klein wenig mithelfen, den entstandenen Schaden durch die erzwungene Schließung zu minimieren.

Alle Mitarbeiter sind voller Tatendrang und warten auf Euch!

Jede Sache hat aber, wie immer, zwei Seiten, auch einige Praktiken und Verfahrensweisen, die in den zurückliegenden Wochen verstärkt genutzt wurden und sich bewährt haben, werden wir zukünftig beibehalten und versuchen, sie zu perfektionieren.

Hier nur zwei Beispiele:

Telefonkonferenzen haben sich als ein sehr praktikables und effektvolles Instrument der Verbandsarbeit gezeigt.

Auch Hilfsmittelberatungen am Telefon in einer Konferenz werden von unserem LHZ in Zusammenarbeit mit anderen Landesvereinen organisiert und erfolgreich durchgeführt.

Bei richtigem Einsatz dieser Möglichkeiten kann jeder sehr viel Zeit, hier Reisezeit, sparen.

Man hat in diesem Fall dann mehr Zeit für andere Aufgaben oder auch einfach etwas mehr Zeit für sich, ist doch auch nicht schlecht, oder?

Hier die wichtigsten Aufgaben für die nächsten Wochen:

  • Die Argumentationssammlung zu unseren Nachteilsausgleichen wird ständig weiterentwickelt,
  • ausstehende Mitgliederversammlungen und Wahlen in Kreisorganisationen oder Regionalgruppen sollten nachgeholt werden,
  • die Landesdelegiertenkonferenz wird vorbereitet und durchgeführt,
  • unser Landesprojekt Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden geht in die Praxisphase über,
  • für die FG Führhund sind Interessenten gesucht,
  • die FG UVT braucht Verstärkung in Ostsachsen,

und auch der Landesvorstand würde sich über tätige Mitarbeit freuen.

Bitte trefft Euch aber auch wieder persönlich, wo es möglich ist, es gibt bestimmt einen großen Gesprächsbedarf in den verschiedenen Gruppen und auch dieser sollte unbedingt befriedigt werden.

Das Alles zusammen macht ja erst unser Verbandsleben aus!

Ihr seht also, viel Arbeit für das zweite Halbjahr.

Zum Schluss noch einmal die wichtigsten Corona-Regeln mit einer, speziell auf uns zugeschnittenen Variante:

Erstens

Trage die Maske!

Zweitens

Halte Abstand!

Drittens

Zeige deinen Mitbürgern, dass Du ein Problem hast Kennzeichne Dich mit Abzeichen, Armbinde, Langstock oder anderen geeigneten Ausrüstungsgegenständen.

Und gib Ihnen dadurch die Chance, dir zu helfen!

Bitte helft alle mit und bleibt dabei GESUND!

Ihr Landesvorstand

Wiedereröffnung Villa Rochsburg am 19. Juni – Hygieneregeln

Hygieneregeln AURA-Pension Villa Rochsburg

Liebe Gäste unserer Villa,

es ist so weit, das Warten hat ein Ende – am 19. Juni öffnen wir wieder unsere Türen für Sie. Wir freuen uns, dass endlich wieder Leben einkehrt in unser Haus und Sie Ihren Urlaub bei uns verbringen oder unsere vielfältigen Seminare besuchen können.

Damit in Zukunft kein Virus Ihre Freude bei uns schmälern kann, bitten wir Sie, folgende Hygieneregeln einzuhalten:

1. Bitte bestätigen Sie uns bei der Anreise mündlich, dass Sie wissentlich frei von möglichen Corona-Symptomen sind.
2. Desinfektionsspender befinden sich am Haupteingang, auf der Gästetoilette sowie an der Tür zum Speise-/Seminarraum und sind beim Betreten des Hauses und der genannten Räume regelmäßig zu benutzen.
3. Bitte verzichten Sie auf‘s Händeschütteln.
4. Im Speiseraum haben wir die Tische etwas umgestellt, um den Mindestabstand zwischen den Tischen einhalten zu können. Es gibt zurzeit kein Selbstbedienungsbuffet – alle Gäste werden an ihrem Tisch bedient. Das Personal trägt dabei einen Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe.
5. Im Gemeinschaftsraum und auf den Terrassen ist bei mehr als 10 Personen der Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten.
6. Generell ist während Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als zehn Personen (inkl. Seminarleiter, Referenten) in geschlossenen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
7. Bei Fahrten mit unseren hauseigenen Bussen ist ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
8. Bei Ausflügen beachten Sie bitte dringend die Hygieneregeln der besuchten Einrichtungen (z.B. Museen, Restaurants). Wir informieren Sie vor Ort.
9. Im Büro haben wir einen Thekenaufsatz als Spuckschutz angebracht, so dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht notwendig ist. Sie können nach wie vor mit EC-Karte oder in bar bezahlen.

Auch wir leisten unseren Beitrag, um eine mögliche Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten:

Zum Beispiel desinfizieren wir mindestens 4-mal täglich sämtliche Türklinken, Lichtschalter und Handläufe, reinigen 2-mal täglich die Gästetoiletten, tragen einen Mund-Nasen-Schutz beim direkten Kontakt mit Ihnen, desinfizieren Ihre Zimmerschlüssel und lüften Ihre Zimmer während der täglichen Reinigung. Zudem können Sie bei Bedarf Gesichtsmasken bei uns erwerben (1,80€/Stück).Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Villa-Team

Sehbehindertentag am 6. Juni 2020

Auch und gerade in Corona-Zeiten: Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in Sachsen

Berlin, 3. Juni 2020. Wer sehbehindert oder blind ist, steht seit März vor ganz neuen Problemen. Darauf weist der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. anlässlich des bundesweiten Sehbehindertentages am 6. Juni hin.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat im Mai eine Umfrage unter Betroffenen durchgeführt, aus der deutlich wird, wo es im Alltag Corona-bedingt hakt. So haben beispielsweise viele Befragte Schwierigkeiten mit der Pflicht, einen Einkaufswagen zu benutzen, weil das den Einsatz ihres weißen Stockes unmöglich macht. Wer im Supermarkt Nudelpackungen abtastet, um die richtige Sorte zu erwischen, muss sich auf böse Kommentare gefasst machen und auch Abstandsmarkierungen, die mit dem Stock nicht ertastet werden können, sorgen für Probleme. Zudem sind viele Bereiche in Geschäften und Arztpraxen mit transparentem Plexiglas „verbarrikadiert“ worden. Sehbehinderte Menschen stoßen sich daran die Köpfe und verbringen viel Zeit damit, die „Durchreiche“ zu suchen. Die Liste der Probleme ließe sich fortsetzen. Zahlreiche Befragte geben an, dass sie sich kaum noch aus dem Haus trauen, aus Sorge, etwas falsch zu machen.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. ist auch in der Corona-Krise für alle sehbehinderten und blinden Menschen in Sachsen erreichbar:

Telefon: 0351 80 90 611
E-Mail: info@bsv-sachsen.de

Blinde/sehbehinderte Person befindet sich im Stadtraum während der CoronaPandemie. Es sind schwarze Schuhe, Abklebeband (rot/weiß) und ein Langstock auf grauen Pflastersteinen zu sehen.
Foto: DBSV/Ziebe

Wie kann man sehbehinderte und blinde Menschen unterstützen?

Mehr als 200 Betroffene haben ihre Wünsche und Tipps an den DBSV geschickt, die am häufigsten genannten sind hier veröffentlicht:

Corona-Ratgeber für sehbehinderte und blinde Menschen

Der Corona-Ratgeber speziell für blinde und sehbehinderte Menschen – von den Tipps eines Virologen über Hinweise zur Ansteckungsgefahr beim Führen bis zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen:

  • Im Internet: dbsv.org/corona
  • NEU! Zum Hören übers DBSV-Infotelefon 030 / 2555 80808

Politische Forderungen zu den Auswirkungen der Corona-Krise:

Stichwort „Bundesweiter Sehbehindertentag“

Laut Hochrechnungen auf Basis von WHO-Zahlen gibt es mehr als eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, hat der DBSV im Jahr 1998 einen eigenen Aktionstag eingeführt: den Sehbehindertentag. Er findet jährlich am 6. Juni zu einem bestimmten Thema statt. www.sehbehindertentag.de

(Quelle: Volker Lenk, Pressesprecher, DBSV)