Neujahreswünsche

Im Namen des Landesvorstandes des BSV-Sachsen wünsche ich Ihnen für das Jahr 2022 alles Gute, viel Glück und Zuversicht und natürlich viel Gesundheit.

In der Hoffnung, dass wir in diesem Jahr wieder ein Stück in die Normalität zurückkehren können, wünschen wir uns viele gute Ideen und Optimismus für die Bewältigung der vor uns stehenden Aufgaben auf allen Gebieten.
So werden wir mit aller Kraft für die Weiterentwicklungen unserer Nachteilsausgleiche arbeiten, die Grundlagen dafür haben wir erfolgreich im vergangenen Jahr gelegt.

Genauso wichtig ist aber auch die finanzielle Sicherung unserer Selbsthilfearbeit mit allen ihren Bestandteilen. Hierbei müssen wir auch neue Wege suchen, finden und konsequent gehen.

Wir sind uns bewusst, dass dies nicht einfach wird, Preisentwicklung, Lohnentwicklung und Inflation schränken unsere Möglichkeiten immer stärker ein. Wir sind aber optimistisch, dass wir auch diese Herausforderungen mit Euerer persönlichen Unterstützung und der Gesamtkraft unseres Verbandes bewältigen werden.

Im Namen des Landesvorstandes
Andreas Schneider

29. Offene Skatmeisterschaft

Ein Spieler hält in der linken Hand seine Skatkarten.
Foto: Katrin Freytag-Liebing

Vom 29. bis 31. Oktober 2021 fand die 29. offene Skatmeisterschaft des BSV Sachsen in der Aura Pension Villa Rochsburg statt. Die letzten Oktobertage verwöhnten die Teilnehmer mit goldenen Herbstwetter und sonnigen Stunden.

Im 2. Corona Jahr haben die Mitarbeiter der Villa und die Gäste eine gute Routine und gewisse Gelassenheit im Umgang mit den geforderten 3 G Regeln erlernt und angewendet. Zwanzig blinde und sehbehinderte Skatfreunde und Skatfreundinnen und deren Begleiter aus immerhin vier Bundesländern nahmen an dem Turnier teil.

Die Leitung und Organisation lag erneut in den Händen von Henry Schenker, der in der Leitung und Moderation des Turnierablaufes von den Skatfreunden Hartmut Sommer und Peter Hecht unterstützt wurde. Klare Ansagen zu Regeln und Ablauf des Turniers sowie freundliche Nachfrage und Hilfestellung bei Bedarf bei Schreibern und Teilnehmern der Meisterschaft war wohltuend und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

Auch den Schreibern sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt. Er oder sie ist der Chef am Tisch und behält neben der Listenführung den Spielablauf am Tisch im Überblick. Dies gelingt mit Rücksicht und Unterstützung aller Spieler. Ohne Hektik und mit professioneller Gelassenheit erfolgte die Auswertung der jeweiligen Runden.

Für die kulinarische Rundumbetreuung sorgten in bewährter Weise Frau Mehlhorn und ihre unermüdlichen fleißigen Mitarbeiter, die ja zusätzlich ein Hygienekonzept umsetzen mussten, an das sich jeder Teilnehmer zu halten hatte. Die Teilnehmer des Skatturniers wurden jedenfalls wieder überreichlich verwöhnt.

Gespielt wurden 3 Serien, beginnend am Freitagabend, sowie Samstagvormittag und Nachmittag je 1 Serie. Ab der 2. Serie wurden die Teilnehmer entsprechend ihrer erreichten Punktzahl gesetzt. Die ersten 7 Plätze erhielten Geldpreise. Die ersten 3 Plätze erhielten zusätzlich eine Medaille. Mit einer Spende aus den eingenommenen Start- bzw. Verlustgeldern bedankten sich die Teilnehmer auch beim Personal der Villa Rochsburg.

Den 1. Platz belegte Volker Brettschneider aus dem Erzgebirgskreis mit 4281 Punkten. Zweiter wurde Peter Hecht (Erzgebirgskreis) mit 3860 Punkten. Den 3. Platz belegte Hartmut Sommer (Landkreis Meißen) mit 3221 Punkten. Die Dresdner Teilnehmer und ihre Begleiter belegten die Plätze 8 (Henry Schenker), 12 (Steffen Beck), 15 (Tina Beck) und 19(Gisela Steglich).

Wir hoffen alle, dass die 30. offenen Meisterschaften vom 4. bis 6. November 2022 wieder einen regen Zuspruch finden. Wir ermutigen alle Interessenten des Skatspieles zur Teilnahme an diesem anspruchsvollen Spiel und verweisen nochmals auf die wöchentlich am Donnerstag stattfindenden Skatrunden in den Räumen der KO Dresden auf der Strehlener Straße 24.

Geschrieben von Steffen Beck.

Neugeborenes begrüßt

Der Aufenthalt im Klinikum „Aura- Pension Villa Rochsburg“ fand vom 11. bis 17. Oktober 2021 statt.

Die ursprüngliche Gesundheitswoche brauchte neue Impulse. Der Durchführungszeitraum dieser Themenwoche stellte schnell die jahreszeitliche Verbindung zum Herbst her. Die wärmenden Sonnenstrahlen des Sommers sind vorbei und eine gesundheitliche Anfälligkeit nimmt im Herbst oft zu. Deshalb ist das Gebot der Stunde, die Erhaltung bzw. die Herstellung unserer Gesundheit immer im Blick zu haben.

Rathaus Burgstädt - links und rechts am Bildrand befinden sich lange Häuser, welche zum Rathaus im Hintergrund führen. Auf dem gepflasterten Platz zwischen den Häusern sind auf der rechten Seite Biertischgarnituren aufgebaut, an denen Personen sitzen. Auf der rechten Seite stehen blinde und sehebehinderte Menschen und unterhalten sich mit dem Security-Personal. Außerdem stehen dort große Pflanzenkübel mit Buchsbäumen. Am untern linken Bildrand steht ein Aufsteller mit den Hinweisen zu den beiden Aktionstagen.
Foto: RALF JERKE FOTODESIGN – Burgstädt, Landkreis Mittelsachsen

Am Freitag, den 15. Oktober 2021 war es dann so weit. Das Großereignis startete in Burgstädt, wo an zwei Tagen ein buntes Programm so bunt wie der Herbst präsentiert wurde.

Bibliothek Burgstädt - Übergabe der Geldspende an die Leiterin der Kinderarche - Burgstädt. In der Mitte des Bildes sitzt Olaf Schmidt auf einem Stuhl. Dahinter steht der Bürdermeister von Burgstädt und die Leiterin der Kinderarche. Beide halten gemeinsam das grünweiße Banner der Kinderache in der Hand. Die Leiterin hält auußerdem den Spendenscheck in ihrer linken Hand. Im Hintergrund und auf der rechten Seite stehen gefüllte Bücherregale. Auf der linken Seite stehen vier Bücherkisten, eine Holzkiste und drei Stapel mit roten quadratischen Matratzen.
Foto: Stadtverwaltung Burgstädt

Den gesamten Bericht von Olaf Schmidt zur Gesundheitswoche und den Aktionstagen in Burgstädt können Sie hier lesen.

Besuch – Energiefabrik Knappenrode

Bericht zum Besuch in der Energiefabrik Knappenrode am 14. Oktober 2021

Mitglieder des BSVS Regionalgruppe Hoyerswerda besuchten die neue Ausstellung in der Energiefabrik Knappenrode. Wir waren die erste Gruppe, die gemeinsam mit Frau Schöne, Museumspädagogin, die Ausstellung nach dem Umbau besuchen durfte.

Die Leitlinien und Tastfelder auf dem Boden waren gut angebracht. So konnten die blinden und sehbehinderten Besucher gut mit dem Bllindenlangstock den Weg finden.

Probleme bereitete die vorhandene Technik, mit den MediaGuides (AudioGuide mitTouchsceen) konnten die blinden Menschen nicht umgehen. Denn die Stationen müssen manuell eingegeben werden, damit der Text gehört werden kann. Besser wäre es für blinde und sehbehinderte Personen, dass über einen Kontakt die Auslösung der entsprechenden Stelle erfolgt.

Auf den Handläufen wurden Schilder in Keil und Brailleschrift angebracht, dadurch könnten die Besucher diese lesen.
Bei neuen Schildern sollte der Abstand zwischen den Buchstaben nach Möglichkeit etwas größer sein. Damit wäre das ertasten der Buchstaben günstiger.

Der Abschluss des ca.1, 5 Stunden Rundganges fand bei Kaffee und Kuchen statt. Dabei wurden Gespräche zum Rundgang geführt und die eine oder andere eigene Erfahrung beigesteuert. Die von der Museumspädagogin aufgegriffen wurde.

(Quelle: Christiane Pavelka)