Vorschau auf „Die Woche des Sehens 2021“ vom 8. bis 15. Oktober 2021

„Sinnreich: barrierefrei Lebenswerte entdecken“ am 15. und 16.Oktober in Burgstädt – Das Fundament ist geschaffen

Nun nimmt eine Idee Konturen an. Über diese Idee wurde bereits berichtet. Dies soll weiterhin regelmäßig während der Vorbereitung unseres Projektes, bis zur Durchführung im Oktober, geschehen. Nachberichte sind ebenfalls geplant.
Für das Projekt „Woche des Sehens“ konnten zahlreiche Mitgestalter gewonnen werden, die auch ihrerseits belebendes und verwertbares Gedankenmaterial beisteuerten. Dies alles führte zum nun neuen und endgültig definierten Motto, welches auch ein Resultat der ersten Beratung im Organisationsteam ist.

Das Vorhaben ist ein Projekt der Kreisorganisation „Hainichen-Burgstädt“, unseres Verbands gemeinsam mit den Co-Veranstaltern „Villa Rochsburg“ und der Stadtverwaltung in Burgstädt. Dieses Gremium konnte während dieser Beratung zufrieden feststellen, dass die Mitbeteiligungen zahlreich und erfolgversprechend präsentiert werden konnten.

Einrichtungen, wie die „DZB-Lesen“, die „Hörmal Audiodeskription“, das „Landeshilfsmittelzentrum“ (LHZ) mit „Blickpunkt Auge“ (BPA), das Projekt „Sinnreich“ in Chemnitz, die Kreisorganisation „Chemnitz-Stollberg“ und „Hörakustik“ aus Sonneberg haben ihre Teilnahmen bekundet. Dazu werden zahlreiche Einzelgestalter, zum Teil als Selbstbetroffene, zum Gelingen beitragen.

Dies wird vor allem im literarisch musikalischen Bereich angesiedelt sein, wo die Vielfalt der Betätigungsfelder der Blinden oder Sehbehinderten zum Tragen kommen soll. Für diese Belebung konnte Frau Dr. Preiss aus dem Bereich Bibliothekswissenschaft, selbst blinde Buchautorin und Lektorin, gewonnen werden. Der Sektor „Sensibilitätseinschränkung“ bei Diabetes und dem Einfluss auf das Blindenschriftlesen wird durch Frau Uhlig abgehandelt. Sie ist mit der Thematik durch die Themenwochen über Diabetes in Rochsburg verwurzelt. Es wird auch die Arbeitsgemeinschaft „Schreibende Blinde und Sehbehinderte“ vertreten sein.

Genauso darf man auf Bernd Heidenreich gespannt sein, wenn er im Einzelauftritt oder gemeinsam mit anderen, vor allem musikalisch, in Erscheinung tritt. Auch er ist kein Unbekannter; denn Themenwochen in Rochsburg oder andere Veröffentlichungen dürften bei Betroffenen im Verband bekannt sein.

Bis Mitte Juni wird die beschlossene Organisationsetappe mit den entsprechend notwendigen Inhalten das Organisationsteam in Anspruch nehmen. Damit soll die Voraussetzung für den nachfolgenden Abschnitt hergestellt werden, um Ende August den endgültigen Ablauf mit all seinen Begleitfestlegungen präsentieren zu können.

Dann hoffen wir, dass sich bis zum 15. und 16. Oktober 2021 die Bemühungen und Erwartungen für alle Beteiligten positiv auswirken und keine Absagen erfolgen müssen.

Olaf Schmidt
i.A. des Organisationsteams

Es ist geschafft!

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitglieder unseres Verbandes,
sehr geehrte Unterstützer und Helfer,

Wie schon in den Medien und über unsere eigenen Informationskanäle berichtet, hat der sächsische Landtag im Mai den Doppelhaushalt für die Jahre 2021 – 22 verabschiedet.

Und wir haben es wirklich geschafft, wir sind wieder dabei!!!

Ganz ehrlich, dieses Ergebnis war wirklich nicht absehbar. Nach dem Motto, „Wer es nicht versucht, hat schon verloren“, gingen wir mit Optimismus und Zuversicht ans Werk. Mit dem bekannten, an dieser Stelle veröffentlichten und auch an alle Mitglieder versandten Brief, wendeten wir uns im November vergangenen Jahres an die zuständigen Minister der Staatsregierung und an die Fraktionen des sächsischen Landtages.

Mit großem Engagement aller Kreisorganisationen und Regionalgruppen wurden auch alle erreichbaren Abgeordneten der jeweiligen Wahlkreise kontaktiert und informiert.

Kurz gesagt, wir haben alle uns zur Verfügung stehenden Register gezogen.

Für diese konzertierte Aktion möchte sich der Landesvorstand an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Akteuren bedanken.

Leider müssen wir heute feststellen, dass wir Antworten auf unseren Brief nur zeitlich sehr verzögert erhalten haben. Ein persönliches Gespräch mit unserer Sozialministerin Frau Köpping war bis heute nicht möglich.

Geantwortet hat uns im Auftrag Herr Früh, Abteilungsleiter im Ministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch er widerholte in seinem Schreiben die gleichen Argumente, die schon seit unserem Besuch im sächsischen Landtag 2019 immer wieder als Begründung für den sogenannten sächsischen Weg herhalten müssen. Zusätzlich verwies er auf die derzeit angestrengte Finanzsituation. Ausschlaggebend sei, was der Landtag in seinen Beratungen zum Haushalt beschließt. Für den Fall, dass wir trotzdem Gesprächsbedarf haben, bietet er uns einen Gesprächstermin mit ihm im Ministerium an, sobald die Corona-Lage ein Treffen zulässt. Ein genauer Termin steht derzeit noch aus, wir bleiben dran.

Bei fast allen geführten Gesprächen wurde immer wieder deutlich, wie wenig Wissen zur Situation von sehbehinderten, blinden und taubblinden Menschen bei den meisten Entscheidungsträgern vorhanden ist.

Heute können wir unsere gemachten Erfahrungen wie folgt zusammenfassen:

Wenn wir alle zusammen als Gesamtverband agieren, ist es durchaus möglich, Veränderungen herbeizuführen. Durch die erfolgte, massive Kontaktaufnahme mit den Landespolitikern auf allen Ebenen wurde der Druck so verstärkt, dass es sich niemand mehr leisten konnte oder auch wollte, unsere Forderungen einfach zu ignorieren.

Entscheidend zum Erfolg hat auch beigetragen, dass unser Vorsitzender Thorsten Gruner durch die Fraktion die Linke in den sächsischen Landtag eingeladen wurde. Erstmalig hatte er die Möglichkeit, als Sachverständiger bei der Anhörung im Landtag aufzutreten. Begleitet wurde er von Frau Meilert.

Er verdeutlichte die Lebenssituation seheingeschränkter Bürger im Freistaat, beantwortete Fragen der Abgeordneten und es gelang ihm, auch unserer LHZ-Leiterin das Wort zu übergeben, obwohl eigentlich nur er selbst ein Rederecht hatte. Es herrschte, im Gegensatz zu anderen Tagesordnungspunkten, absolute Disziplin, alle hörten aufmerksam zu und stellten gezielte Fragen.

Zum Schluss lud Herr Gruner das Auditorium ein, ihm doch mal kurz in seine Welt zu folgen. Seiner Bitte, dazu einmal die Augen zu schließen, kamen die meisten Volksvertreter nach, berichteten unsere sehenden Begleitpersonen. Er bat darum, sich folgende Situationen ohne Sehsinn vorzustellen:

  • Wie bearbeite ich die Schriftsätze, die vor mir liegen?
  • Wie komme ich zur Toilette oder Cafeteria?
  • Wie komme ich vom Landtag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause?

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Auftritt als Sachverständiger einen bleibenden Eindruck bei den Abgeordneten hinterlassen hat und zu einem besseren Verständnis unserer Situation in den zukünftig zu führenden Gesprächen beiträgt.

Über die Telefonkonferenzen mit den Fraktionen haben wir an dieser Stelle schon berichtet.

Mit Herrn Früh vom Sozialministerium gab es ein Wiederhören zur Online-Verwaltungsratssitzung des DBSV am 7. Mai. Auch hier übernahm er die Vertretung der vom DBSV eingeladenen Ministerin Frau Köpping. Er hielt das Grußwort und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Natürlich kam auch hier wieder unser Landesblindengeldgesetz zur Sprache. Herr Früh war bemüht, die an ihn gestellten Fragen zu beantworten. Er verteidigte das sächsische Landesblindengeldgesetz in seiner derzeit gültigen Form und verwies darauf, dass bei einer Erhöhung des Blindengeldes auch alle anderen im Gesetz bezeichneten Behindertengruppen mit bedacht werden müssen. Abschließend erklärte er, dass der Landtag Beschlüsse zur Novellierung des Landesblindengeldgesetzes gefasst hat.

Da bis zum heutigen Tag noch kein offizielles Haushaltdokument vorliegt, können auch wir leider noch keine Zahlen oder Termine nennen, da ist wieder einmal viel Geduld gefragt, aber die haben wir ja!

Auch für die nächsten Jahre bleibt also noch viel zu tun.

Dass die Bedarfe der verschiedenen Behindertengruppen bei den Nachteilsausgleichen völlig unterschiedlich sind, stellt bei der pauschalisierten Vorgehensweise das größte Problem dar.

Bei Beibehaltung dieser Praxis werden wir in Sachsen immer mehr von der bundesweiten Entwicklung der Nachteilsausgleiche Abgekoppelt. Die Möglichkeiten unserer Teilhabe am öffentlichen Leben werden dadurch schrittweise immer weiter eingeschränkt, denn Inflation und Preisentwicklung kennen nur eine einzige Tendenz und die zeigt steil nach oben.

Und hier schließt sich für uns wieder einmal der Kreis: Wir bleiben dran, denn „wer es nicht versucht, hat schon verloren“! Und so geht es wieder mit Optimismus und Zuversicht ans Werk.

Der Landesvorstand

Poller-Rot-Weiß – Sehbehindertentag 2021

Das Motto des diesjährigen Sehbehindertentages rund um den 6. Juni 2021, in dem Zeitraum vom 1. bis zum 11. Juni, hieß in diesem Jahr „Poller-Rot-Weiß“.

Ziel der bundesweiten Aktion war es auf die Gefahr der grauen Poller im Verkehrsraum – Gehweg – hinzuweisen und zu verdeutlichen, dass eine Markierung dieser dringend notwendig ist.

Über den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, mit der Unterstützung des Sponsors Schachenmayr, konnte jeder Landesverein bis zu 3 kg weiße und 3 kg rote Wolle bestellen. Insgesamt ergab das für jeden 120 Knäuel à 50 Gramm.
Nach Eingang der Wolle in der Koordinierungsstelle, wurde diese an Freiwillige versendet. Für diese hieß es dann „Ran an die Nadeln!“. Es wurde gestrickt und gehäkelt, so dass wir sachsenweit insgesamt 146 grauen Pollern eine rotweißgestreifte Mütze überzogen und in unseren Sozialen Medien – Facebook und Twitter – in 29 Posts zu unseren Aktionen berichtet haben.

Sachsenweit wurde die Aktion in den Städten Annaberg-Buchholz, Döbeln, Dresden, Freiberg, Leipzig, Meißen, Roßwein, Waldheim und Zittau umgesetzt.

In der Sächsischen Zeitung – Regionalteil Döbeln, Meißen, Freien Presse – Mittelsachsen, Leipziger Volkszeitung – Rosswein, Waldheim, Hartha und die in den Nachrichten des MDR Sachsen – Das Sachsenradio wurde über unsere Aktionen rund um den Sehbehindertentag informiert. Außerdem gab es bei der „Sendung mit der Maus“ ein Kurzbeitrag über die bundesweite Aktion.

Während unserer Aktionstage sind wir ins Gespräch mit der Polizei, Passanten, Radfahrern und Touristen gekommen. Alle fanden die Aktion sehr sinnvoll und waren der Meinung, dass es mehr Kontraste für die Sicherheit auf Gehwegen geben muss.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die das Projekt „Poller-Rot-Weiß“ unterstützt haben. Auch unser Förderverein Blinder und Sehbehinderter Aue-Schwarzenberg e.V. hat an dieser Aktion teilgenommen und Pollern eine rotweißgestreifte Mütze übergezogen.

Fotogalerie

Döbeln – Sparkasse, Niedermarkt, Waldheim – Marktplatz, Roßwein – Marktplatz

Das schwarzweiße Bild zeigt den Marktplatz in Waldheim. Im Hintergrund steht das Rathaus vor dem ein Passant langläuft und auf dem Platz stehen 13 graue Poller. Die ersten vier Richtung Rathaus haben eine rotweißgestreifte Mütze.
Foto: Susanne Hasenwinkel
Das schwarzweiße Bild zeigt den gepflasterten Marktplatz in Roßwein. Im Hintergrund steht das Rathaus und auf dem Platz davor findet buntes Markttreiben statt. Im Vordergrund stehen hintereinander zwei graue Poller mit einer rotweißgestreiften Mütze. Dahinter parken zwei Autos.
Foto: Susanne Hasenwinkel
Das schwarzweiße Bild zeigt den gepflasterten Weg mit drei grauen hintereinander aufgereihten Pollern vor der Sparkasse in Döbeln. Die beiden hinteren Poller haben eine rotweißgestreifte Mütze. Am linken Bildrand ist das Sparkassengebäude. Neben dem Fußweg folgt die Straße und am linken Bild stehen Bäume beziehungsweise parkende Autos.
Foto: Susanne Hasenwinkel
Auf dem schwarzweißen Bild ist der gepflasterte Niedermarkt von Döbeln. Im Vordergrund steht ein grauer Poller mit einer rotweißgestreiften Mütze. Auf dem Platz parken Autos unter Bäumen, es gibt Parkbänke und ein Fahrrad ist abgestellt. Im Hintergrund befinden sich Wohnhäuser.
Foto: Susanne Hasenwinkel

Dresden – Salzgasse/Tzschirnerplatz, Tzschirnerplatz/Brühlscher GartenAn der Frauenkirche, Brühlsche Terrasse, Brühlscher Garten, Fürstenzug – Augustusstraße, Hauptbahnhof – Nebeneingang, Jüdenhof/Neumarkt, Kreuzkirche – Kreuzstraße/ An der Kreuzkirche, Neumarkt, Pfarrgasse, Sophienstraße – Zwinger/Altstädtische Hauptwache, Sophienstraße – Oper/Altstädtische Hauptwache, Theaterplatz/Semperoper, Eingang Zwinger/Theaterplatz, Haltestelle Georg-Arnold-Bad/Lennéstraße, Haupteingang Großer Garten/Lennéstraße

An der Frauenkirche: Im Hintergrund ist die Kunstakademie, davor ist ein Platz mit Kopfsteinpflaster und abgestellte Fahrräder. Am unteren Bildrand befindet sich ein Gehweg aus großen Platten und einem Poller. Das Bild ist schwarzweiß und der Poller hat eine rotweiße Mütze.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Brühlscher Terrasse: Am linken Bildrand ist die Kunstakademie Dresden, am Horizont ist die Hofkirche, Semper Oper, Sächsischer Landtag und das Kongresszentrum abgebildet. Auf der Brühlschen Terrasse sind große Gehwegplatten verlegt. Darauf stehen Bänke, alte Laternen, ein Pflanzkübel, Fahrräder und ein Mühleimer. Im Vordergrund sind vier graue Poller mit einer rotweißen Mütze. Ansonsten ist das Bild schwarzweiß.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Brühlscher Garten Richtung Brühlsche Terrasse: Auf der linken Seite ist das Albertinum und die Dresdner Kunstakademie. Auf dem gepflasterten Weg steht ein grauer Poller mit einer rotweißen Mütze. Ansonsten ist das Bild schwarzweiß.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Augustusstraße: Links auf dem Bild ist der Fürstenzug und dem folgt der Hausmannsturm. Auf der rechten Bildseite ist das Oberlandesgericht Dresden. Am Ende der gepflasterten Straße ist die Hofkirche. Das Bild ist schwarzweiß und nur die vier grauen Poller auf der dem unteren Bildrand haben eine rotweiße Mütze.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt den Haupteingang zum Großen Garten von der Lennéstraße aus. Am unteren Bildrand ist Straße, dieser folgt ein gepflasterter Fußweg mit sieben grauen Pollern, welche eine rotweiße Mütze tragen. Links und rechts von den Pollern stehen große Sandsteinsäulen. Auf dem Weg aus dem großen Garten kommen Radfahrer gefahren. Auf der linken und rechten Seite zieren Sträucher und Bäume den Weg. Am Ende des Weges steht das Palais Großer Garten.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Salzgasse, Tzschirnerplatz Dresden: Im Hintergrund befindet sich die Polizeidirektion Dresden, am rechten Bildrand ist ein Stück Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Albertinum, dem schließt sich ein Fußweg mit großen Gehwegplatten an und auf diesem sind nach hinten aufgereiht elf Poller. Daneben ist bis zum linken Bildrand gepflasterte Straße. Das Bild ist schwarzweiß und nur die Poller haben rotweiße Mützen auf.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt die Pfarrgasse in Richtung Altmarkt. Im Hintergrund sind der Kulturpalast und die Kreuzkirche. Links sind rechts sind Geschäftshäuser und ein Straßenkaffee auf der rechten Seite. Im Vordergrund stehen drei graue Poller mit rotweißer Mütze und unmittelbar dahinter befindet sich ein Grasstreifen.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt den Neumarkt mit Blick auf die Frauenkirche, neben dieser befinden sich auf der rechten und linken Seite Geschäftshäuser. In dem mittleren Bildbereich ist ein Straßenkaffee, welches durch große Blumenkübel umrandet ist. Am unteren Bildrand stehen auf dem gepflasterten Platz zwei Poller mit einer rotweißen Mütze.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt die Haltestelle Georg-Arnold-Bad Dresden auf der Lennéstraße Richtung Gläserne Manufaktur. Am rechten Bildrand verläuft die Straße, danach folgt der Streifen mit 14 grauen Pollern, welche eine rotweiße Mütze tragen. Personen, welche die Straßenbahn nutzen wollen müssen zunächst die Straße überqueren und anschließend den Streifen mit den Pollern. Im weiteren Bildaufbau folgen die Gleise in beide Richtungen, denen sich wieder Straße, Fußweg und eine Baumreihe anschließt.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt die Kreuzkirche an der Ecke Kreuzstraße und An der Kreuzkirche mit dem Blick Richtung Altmarkt. Vor der Kreuzkirche am linken Bildrand sind Fahrräder abgestellt. Auf der rechten Seite befinden sich Geschäftshäuser und ein Straßenkaffee. Der gepflasterte Weg zum Altmarkt hat sieben graue Poller nebeneinander aufgereiht, welche eine rotweiße Mütze tragen.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt den Blick vom Jüdenhof zum Neumarkt. Links im Bild ist das Verkehrsmuseum Dresden, im Hintergrund befindet sich die Frauenkirche und die verschiedenen Geschäftshäuser rund um den gepflasterten Neumarkt, auf welchem Passanten, Außengastronomie, die Martin-Luther-Statue und eine Laterne befinden. Vor dem Verkehrsmuseum sind Fahrräder und ein Mofa abgestellt. Im Vordergrund gibt es drei graue Poller mit rotweißen Mützen.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Auf dem schwarzweißen Bild ist der Hauptbahnhof Dresden Nebeneingang an der B170 abgebildet. Vor dem Eingang stehen sechs graue Poller mit einer rotweißen Mütze.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt die Sophienstraße. Auf der rechten Bildseite sind im Hintergrund der Zwinger und Altstädtische Hauptwache. Es stehen zehn graue Poller mit rotweißen Mützen und zwei alte Laternen auf dem gepflasterten Fußweg der linken Bildseite.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt die Sophienstraße mit Blick auf die Altstädtische Hauptwache und im Hintergrund die Semperoper. Auf dem Platz vor der Hauptwache laufen Passanten. Vom linken zum rechten Bildrand stehen 16 schräg aufgereihte graue Poller und 13 davon haben rotweiße Mützen. Foto: Katrin Freytag-Liebing
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt den Theaterplatz der Semperoper im Hintergrund. Unmittelbar vor der Oper steht das König-Johann-Denkmal. Auf dem gepflasterten Weg am unteren Bildrand stehen vier graue Poller mit rotweißen Mützen. Zwischen dem Fußweg und dem Theaterplatz befindet sich die Straße, auf welcher ein roter Ferrari fährt.
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt den Tzschirnerplatz in Richtung Brühlscher Garten. Im Hintergrund befindet sich das Gebäude der Evangelisch-Reformierten Gemeinde zu Dresden. Auf dem Gehweg sind vom unteren rechten Bildrand neun graue Poller mit rotweißen Mützen leicht schräg zum linken Bildrand aufgereiht. Zwischen dem vierten und fünften steht eine alte Laterne. Foto: Katrin Freytag-Liebing
Foto: Katrin Freytag-Liebing
Das schwarzweiße Bild zeigt den Eingang zum Zwinger vom Theaterplatz aus. Unmittelbar vor dem Zwinger steht ein kleiner Multicar und Gärtnerpersonal. Aus dem großen Torbogen kommen Besucher des Zwingers herausgelaufen. Der Weg zum Zwinger ist gepflastert und am unteren Bildrand stehen auf diesem sechs Poller mit rotweißen Mützen. Foto: Katrin Freytag-Liebing
Foto: Katrin Freytag-Liebing

Freiberg – Petersstraße, Obermarkt/Erbische Straße

Das schwarzweiße Bild zeigt den Obermarkt/Erbische Straße in Freiberg. Im Hintergrund ist das Rathaus, davor ist ein gepflasterter Platz auf dem Passanten laufen und fünf Poller stehen. Drei davon tragen eine rotweiße Mütze.
Foto: Wolfgang Neuber
Das schwarzweiße Bild zeigt die Petersstraße in Freiberg. Im Vordergrund ist eine Straße, dieser folgt ein Fußweg, auf der fünf graue Poller stehen und vier davon haben eine rotweiße Mütze. Im Hintergrund ist ein Geschäftshaus und auf der rechten Seite sind vor dem Gebäude ein Baum, Mülltonen und weitere Poller.
Foto: Wolfgang Neuber

Leipzig – Hauptbahnhof Mitteleingang, Völkerschlachtdenkmal, Richard-Wagner-Straße/Nikolaistraße, Neumarkt/Grimmaische Straße

Mitteleingang Hauptbahnhof Leipzig in Nahaufnahme. Auf dem Fußweg im Vordergrund stehen drei Poller. Das Bild ist schwarzweiß und der mittlere Poller trägt eine rotweiße Mütze.
Foto: Jens Fritzsch
Im Hintergrund steht das Völkerschlachtdenkmal Leipzig, links und rechts sind Grashügel mit Bäumen, vor dem Denkmal ist ein Schotterplatz und am unteren Bildrand ist ein Fußweg mit drei Pollern. Das Bild ist schwarzweiß und nur der mittelste Poller hat eine rotweiße Mütze.
Foto: Jens Fritzsch
Neumarkt/Grimmaische Straße in Leipzig vor der Galeria Kaufhof. Vor dem Eingang ist die Fußgängerzone mit Passanten und vier Pollen. Das Bild ist schwarzweiß und der erste Poller trägt eine rotweiße Mütze.
Foto: Jens Fritzsch
Das Bild zeigt die Richard-Wagner-Straße/ Nikolaistraße Leipzig. Im Hintergrund ist der Hauptbahnhof, an diesem fahren eine Straßenbahn und Autos vorbei. Im Vordergrund ist ein breiter Fußweg mit zwei Pollern und Passanten. Das Bild ist schwarzweiß und nur der rechte Poller hat eine rotweiße Mütze.
Foto: Jens Fritzsch

Meißen

Das Bild zeigt den Roßplatz in der Innenstadt von Meißen. Das Bild ist schwarzweiß und der graue Poller auf dem gepflasterten Marktplatz im Vordergrund hat eine rotweißgestreifte Mütze. Dahinter stehen zwei Frauen und ein Mann mit Blindenführhund. Außerdem befinden sich auf dem Marktplatz ein Wegweiser und ein großer Baum. Im Hintergrund sind Häuser und es parken Autos.
Foto: KO Meißen

Zittau

Das schwarzweiße Bild zeigt eine Straße in Zittau. Im Vordergrund auf dem Gehweg steht ein grauer Poller mit einer rotweißgestreiften Mütze. Im Hintergrund parkt ein Auto, auf dem anschließenden Gehweg stehen Mülltonen und am oberen Bildrand sind Geschäftshäuser.
Foto: Anett Halang

 

 

Sehbehindertentag 2021

Pollermützen für mehr Sicherheit auf Gehwegen

Drei Poller mit rot-weiß-gestreiften Mützenam unteren Bildrand. Im Hintergrund ist eine Baumallee und links bzw. rechts befinden sich Wohnblöcke. Die Sonne scheint und strahlt durch die Blätter der Bäume auf den Gehweg.
Foto: BSVH

Berlin, 27. Mai 2021. Rund um den Sehbehindertentag am 6. Juni werden sich auf Gehwegen in ganz Deutschland viele verwundert die Augen reiben. Poller, die normalerweise grau und damit schwer zu erkennen sind, tragen dann leuchtend rot-weiß geringelte Mützen. Viele fleißige Hände haben in den vergangenen Wochen Pollermützen gehäkelt und gestrickt, die nun vom 1. bis zum 11. Juni zum Einsatz kommen.

Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund. Unfälle passieren häufig, weil Hindernisse sich nicht kontrastreich von ihrem Umfeld abheben. Graue Poller auf Gehwegen werden dann zur Gefahr – insbesondere für Menschen mit Seheinschränkung. Der DBSV hat deshalb seine Mitgliedsorganisationen und -einrichtungen zu einer bundesweiten Aktion aufgerufen, die vom Wollhersteller Schachenmayr unterstützt wird. Sehbehinderte Menschen in rund 90 Orten beteiligen sich daran und haben ihre jeweilige Pollermützenaktion dem DBSV gemeldet. Die Liste unter www.sehbehindertentag.de wächst weiter und wird regelmäßig aktualisiert. Dort sind zudem detaillierte Forderungen zur Gestaltung und Anordnung von Pollern im Straßenraum zu finden.

Bundesweiter Sehbehindertentag

Nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es mehr als eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband im Jahr 1998 einen eigenen Aktionstag eingeführt: den Sehbehindertentag (www.sehbehindertentag.de). Er findet jedes Jahr am 6. Juni zu einem bestimmten Thema statt. Weil der 6. Juni 2021 auf einen Sonntag fällt, wird der Zeitraum vom 1. bis zum 11. Juni für Aktionen genutzt.

(Quelle: [dbsv-direkt] Nr. 27-21 Pollermützen für mehr Sicherheit auf Gehwegen)