Presseinformation vom 9. Oktober 2019

Dresden, Barrierefreiheit, Blinde, Sehbehinderte, Inklusion

Im Rahmen der „Woche des Sehens“: Kreisorganisation Dresden im Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen lädt ein zum Tag der offenen Tür, 14. Oktober 2019, 14 bis 19 Uhr, Strehlener Str. 24, 01069 Dresden.

Die Kreisorganisation Dresden im Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. lädt für Montag, den 14. Oktober von 14 bis 19 Uhr zum jährlichen Tag der offenen Tür ein. Vorstand und Mitglieder begrüßen Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch und beantworten alle Fragen rund um Blindheit und Sehbehinderung. Besucher können sich unter anderem in die Funktionsweise der Blindenschrift einweihen lassen und sich gleich vor Ort selbst ausprobieren. Auch erhalten sie wertvolle Informationen über nützliche Hilfsmittel und können die Begegnungsstätte der Selbsthilfeorganisation (Strehlener Str. 24, 01069 Dresden) kennenlernen.

Das Landeshilfsmittelzentrum Dresden stellt nützliche und bewährte Hilfsmittel für den Alltag von Blinden und Sehbehinderten vor, die gleich vor Ort auch erworben werden können. Zudem werden anhand eines Baukastens Bodenmarkierungen an Haltestellen und Ampelübergängen und ihre Bedeutung vorgestellt. Auch das neue, auf Bluetooth-Technologie basierende „BlindFind“-Orientierungssystem, mit dem die Begegnungsstätte und Teile des Dresdner Rathauses seit Kurzem ausgerüstet sind, wird präsentiert. Anlass des Informationstages ist die „Woche des Sehens“ (www.woche-des-sehens.de).

Mit seinem Tag der offenen Tür will der Verband auch solche Menschen ansprechen, die perspektivisch von Blindheit oder Sehbehinderung bedroht sind, und sich rechtzeitig vorbereiten wollen. „Wer weiß, dass er erblinden wird, den bewegen viele Ängste und Fragen.“, weiß Dr. Jan Blüher, Vorsitzender der Kreisorganisation Dresden, aus eigener Erfahrung. „Da ist rechtzeitige Beratung hilfreich: Wie kann ich als Blinder eigenständig leben, wie nehme ich meine Umwelt dann wahr und wie kann ich mich darin orientieren?“ Die Antworten auf diese Fragen will der Verband am 14. Oktober geben.

Regelmäßige Veranstaltungen des BSVS

Wer am 14. Oktober keine Zeit hat, kann in der Begegnungsstätte auch regelmäßige Terminangebote des BSVS wahrnehmen:

  • Technik-Sprechstunde, Rat und Tat bei Fragen zu Smartphone und Computer,  jeden dritten Montag im Monat, um 15 Uhr
  • Stammtisch, gemeinsamer Erfahrungsaustausch, jeden ersten Montag im Monat, 17 Uhr.
  • Skat-Nachmittag “Kloppen mit gezinkten Karten” jeden Donnerstag um 15 Uhr

Darüber hinaus bietet die Kreisorganisation Dresden zahlreiche weitere Veranstaltungen an, wie gemeinsame Museumsbesuche, Wanderungen, Informationstage u.v.m..

Informationen:

BSVS: www.bsv-sachsen.de
Ansprechpartner: Dr. Jan Blüher, E-Mail: ko-dresden@bsv-sachsen.de, Tel.: +49 176 349 262 42, Kreisorganisation Dresden: https://www.bsv-sachsen.de/WP_2015/kreisorganisationen/ko-dresden/

DBSV: www.dbsv.org

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband DBSV

Der DBSV ist der Dachverband der Selbsthilfevereine des Blinden- und Sehbehindertenwesens mit Sitz in Berlin. Seine Ursprünge gehen auf den 1912 gegründeten Reichsdeutschen Blindenverband zurück. Heute bündelt und koordiniert er das bundesweite Handeln und Auftreten von 20 selbstständigen Landesvereinen der blinden und sehbehinderten Menschen in Gremien, Fachausschüssen und Projekten. 35 weitere Fachorganisationen und Einrichtungen aus dem Blinden- und Sehbehindertenwesen mit rund 10.000 Mitgliedern arbeiten als „Korporative Mitglieder“ über ihre Vertreter in seinen Gremien mit Sitz und Stimme aktiv mit. Darüber hinaus hält der DBSV Beteiligungen an gemeinnützigen Gesellschaften im Blinden- und Sehbehindertenbereich und wirkt gestaltend in 25 weiteren Organisationen wie dem  Deutschen Behindertenrat, der  Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, der  Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und dem  Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband mit. Auf internationaler Ebene ist der DBSV aktives Mitglied in der Europäischen Blindenunion und in der Weltblindenunion. Zudem ist der DBSV Initiator der Blindenstiftung Deutschland, mit der er für eine auf Dauer angelegte Hilfe zugunsten blinder und sehbehinderter Menschen um Zustiftungen und Nachlässe bittet. Die Arbeit des DBSV wird koordiniert durch die Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin.

Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e.V. (BSVS)

Der BSVS ist mit 1.300 Mitgliedern die größte Selbsthilfeorganisation für blinde und sehbehinderte Menschen in Sachsen und Mitglied im Dachverband DBSV. Er vertritt die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen auf Landes- und kommunaler Ebene und bietet Beratung und Unterstützung für Mitglieder und alle Betroffenen an. Die Kreisorganisation Dresden ist eine Unterorganisation des BSVS für den Raum Dresden.

Blickpunkt Auge (BPA)

Blickpunkt Auge ist ein Angebot des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen und richtet sich an Augenpatienten, die von einer Einschränkung des Sehvermögens bedroht sind. In diesen Situationen benötigen die Betroffenen und ihre Angehörigen Hilfe und Unterstützung. BPA bietet dazu umfassende und kostenlose Beratungen an.

Links:

Kreisorganisation Dresden: https://www.bsv-sachsen.de/WP_2015/kreisorganisationen/ko-dresden/
BSVS: www.bsv-sachsen.de
DBSV: www.dbsv.org
Woche des Sehens: www.woche-des-sehens.de
BPA: www.blickpunkt-auge.de

F.d.R.d.A. Tobias Blaurock, Pressearbeit im Auftrag von Dr. Jan Blüher, Dresden

Kontakt:

BSVS Kreisorganisation Dresden: | Dr. Jan Blüher | Strehlener Straße 24 | D-01069 Dresden | Deutschland | Tel.: +49 (0) 351 16053907 | Mobil: +49 (0) 176 349262420 | E-Mail: ko-dresden@bsv-sachsen.de |web: https://www.bsv-sachsen.de/WP_2015/kreisorganisationen/ko-dresden/

Agentur: blaurock markenkommunikation | Tobias Blaurock | Hechtstraße 30 | 01097 Dresden | Tel. +49 (0) 351 2109871 |Fax +49 (0) 351 2078 1533 | blaurock@team-blaurock.de | www.blaurock-markenkommunikation.de

Sommerfest in der Dresdner Heide

Am Samstag, den 29. Juni 2019 trafen wir uns um 11.00 Uhr am Ullersdorfer Platz, um zu unserem Grillfest in der Dresdner Heide zu laufen. Los ging es den Heidemühlenweg entlang. Wer nicht so gut zu Fuß war, konnte mit dem Auto von der Grundstraße bis zum Grillplatz mitfahren.

Foto © KO Dresden

Unser Grillmeister und ein paar Helfer bereiteten schon alles vor und nach einer guten halben Stunde Weg und ein bisschen ausruhen, ging es ans Futtern. Es gab Bratwürste, Schweine- und Putensteaks, Grillkäse und Zucchini. Einige von uns hatten Salate mitgebracht. Brot und Gemüse durften natürlich auch nicht fehlen, so dass es sich alle gut schmecken lassen konnten.
Zur Abwechslung hatten wir dann wieder ein Quiz wie jedes Jahr. Dabei halfen die sehenden Begleiter gern mit beim Aufschreiben. Die Fragen waren wie immer nicht ganz einfach. Wer weiß denn schon, was ein Venusbrüstchen ist. Für die Besten gab es lustige und praktische Preise und alle hatten viel Spaß.

Auch mit dem Wetter hatten wir Glück, manchem war es aber zu heiß. Ein bisschen mehr Sonnenschutz hätte gut getan.
Lecker war wie jedes Jahr auch der Kuchen, den Mitglieder und Helfer zu Hause gebacken und mitgebracht hatten.

Rückblick Infonachmittag

 

Am 27.05.2019 trafen sich um 15.00 Uhr Mitglieder der Kreisorganisation Dresden, Vertreter des Sachgebietes Tonsignalanlagen des Straßen- und Tiefbauamtes, eine Journalistin und eine Fotografin der DNN, ein Mitglied des Fahrgastbeirates und andere Interessierte zu unserem Infonachmittag zu Ampeln mit Tonsignal.

Bei dieser Veranstaltung wurde erklärt, wie man eine Tonsignal-Ampel erkennt, wie man sie dazu bringt, die Grün-Phase akustisch anzuzeigen und welche unterschiedlichen Modelle es in Dresden gibt.

Der Rundgang begann am Pirnaischen Platz. Dort testeten wir alle Tonsignalampeln, die über die Straßenbahngleise an der Haltestelle führen und die Ampeln an der Wilsdruffer Straße. Elemente der Blindensignalisierung sind der klopfende Orientierungston, um den Ampelmast zu finden, ein Taster, der ein oder zweimal gedrückt werden muss, um das Tonsignal abzurufen. Dieses ertönt, wenn die Ampel grün anzeigt. Bei neueren Ampeln gibt es auch  ein Vibrationssignal. Am Taster befindet sich im unteren Bereich ein Pfeil, der einem die Laufrichtung anzeigt oder auch, welche Art von Überquerung an dieser Kreuzung vorhanden ist.

Dann ist der Pfeil mit einem Punkt gekennzeichnet oder unterbrochen.  Die Lautstärke der akustischen Signale passt sich automatisch an den Umgebungslärmpegel an. Das bedeutet: Wenn ein Lastwagen vorbeifährt, werden auch die Signale lauter. Weiterhin konnten wir einen so genannten „Rotgong“ testen. Das heißt, bevor eine Bahn an der Überquerung einfährt, ertönt ein Gong. Das bedeutet dann, dass man warten muss, weil eine Bahn kommt. Diese Art von akustischem Signal gibt es im Stadtzentrum am Pirnaischen Platz und an der Walpurgisstraße. Weiterhin testeten wir auch noch die Tonsignalampeln an der Prager Straße.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Probleme mit Ampeln, wenden Sie sich bitte an uns. Wir versuchen Ihnen eine Auskunft zu geben oder das mit der Ampelstelle zu klären.