Alternative Sprechstunde

Aufgrund der aktuellen Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Corona Virus führt auch die Regionalgruppe Aue-Schwarzenberg des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e. V. bis auf weiteres keine öffentlichen Sprechstunden im Bürgerhaus Aue mehr durch.

Daher bieten wir eine Telefonsprechstunde an:
Wir sind von Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Sie erreichbar. Gern können wir auch außerhalb dieser Zeiten einen Telefonkontakt mit Ihnen vereinbaren.

Kontakt: 037755 50 30 07

Anrufen kann jeder, der Fragen zum Thema Blindheit und Sehbehinderung hat, oder einfach einmal reden möchte. Wir möchten besonders ältere bzw. alleinstehende Menschen mit einer Sehbehinderung sowie deren Angehörige ansprechen.

Nach wie vor sind wir da für Patienten, die nach einer Diagnose durch den Augenarzt den Kontakt zu gleichermaßen betroffenen Menschen suchen. Nach dem Termin beim Augenarzt bleiben neben den medizinischen Fakten viele Fragen, insbesondere zur Alltagsbewältigung oder Hilfsmittelversorgung, unbeantwortet.

Ebenso können wir Eltern mit sehbehinderten bzw. blinden Kindern oder auch Sehbehinderte Eltern gut beraten. Selbst betroffene Menschen haben aus eigener Erfahrung oft gute Lösungen für den Alltag und können hilfreiche Kontakte vermitteln.

Haben Sie den Mut und rufen Sie uns einfach an.

(Quelle: Kathrin Rudolf, Regionalgruppe Aue-Schwarzenberg, BSVS)

Hilfe in Zeiten von Corona

In schweren Zeiten ist Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe das Wichtigste!

Viele vorerkrankte und ältere Menschen benötigen aktuell Unterstützung bei Einkäufen und anderen Besorgungen, damit sie vor Ansteckung geschützt sind.

Schauen Sie bitte mit wachem Blick in Ihr Umfeld, vielleicht kennen Sie jemanden, der auf Hilfe angewiesen ist. Bitte bieten Sie Unterstützung beim Einkauf oder bei Besorgungen an.

Wenn Sie selbst Unterstützung benötigen oder wenn Sie jemanden kennen, der niemanden hat, dann wenden Sie sich bitte an unsere Corona-Gemeindehilfe (erreichbar Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr):

(0 35 91) 36 97 21

Achten Sie aufeinander.
Gemeinsam können wir auch diese Zeit überstehen.

Eine Initiative der Kirchgemeinde Gesundbrunnen-Bautzen,
der Luth. Kirchgemeinde St. Petri,
der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Michael,
der Diakonie Bautzen und des Caritasverbandes Oberlausitz e. V.

(Quelle: Manja Döcke, Allgemeine Soziale Beratung, Caritasverband Oberlausitz e. V.) 

Begleitdienst der KO Leipzig

Unter Beachtung der momentanen Sicherheitsregel in unserem Land, möchten wir unsere Mitarbeiterin im Begleitdienst Frau Zenk schützen. Daher können wir bis auf Weiteres keine persönlichen Begleitungen durchführen. Stattdessen möchten wir unseren Mitgliedern in Leipzig anbieten, Sie beim Einkauf von Lebensmitteln zu unterstützen.

Haben Sie momentan keine oder wenig Möglichkeiten Einkäufe zu erledigen, so können Sie Frau Zenk anrufen und Ihren Einkaufszettel übermitteln. Bitte geben Sie hierbei nur Produkte an. Frau Zenk soll nach Möglichkeit nur einen Einkaufsmarkt ansteuern. Frau Zenk wird mit Ihrem PKW den Einkauf liefern. Bitte stellen Sie eine Kiste vor die Tür, damit die Produkte vor der Wohnungstür und ohne Kontakt übergeben werden können. Die Bezahlung erfolgt nach Möglichkeit in bar in einem Briefumschlag.

Wir bitten Sie, wie auch bisher um einen Eigenanteil von 1,00 Euro pro halbe Stunde. Um die Begleichung der Fahrtkosten kümmert sich die Kreisorganisation.

Kontakt über die Beratungsstelle:
Tel.: (0341) 35 54 26 71
Fax: (0341) 35 54 26 71
E-Mail: leipzig@bsv-sachsen.de

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wie in der letzten Mitgliederinformation mitgeteilt, ist die Beratungsstelle weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar.

(Quelle: Jens Fritzsch, Leiter Beratungsstelle KO Leipzig-Stadt, BSVS)

Ein spannender Ausflug in die dzb lesen nach Leipzig

Wir, fünf Mitglieder der Regionalgruppe Aue-Schwarzenberg und ihre Begleitpersonen, unternahmen am 21. Februar 2020 einen Ausflug ins Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen nach Leipzig.

Fünf Mitglieder und deren Begleitpersonen vor einem Springbrunnen auf dem Brühl in Leipzig.
Foto: RG Aue-Schwarzenberg

Wir starteten sehr früh mit der Bahn ab Aue.
Als wir dann in der dzb lesen ankamen, wurden wir herzlich begrüßt und stellten zuerst einmal unsere Sachen in einem Raum ab.

Nun begann die Führung.
Wir gingen zuerst in den Bereich, in dem die Schwarzschrift-Literatur in Braille umgewandelt wird. Nachdem das Buch oder die Zeitschrift umgewandelt ist, wird sie zur Korrekturleserin gebracht. Die beiden Korrekturleserinnen lesen die Bücher und Zeitschriften laut vor. Die eine Korrekturleserin liest das Buch in Schwarzschrift und die andere in Braille. Mögliche Fehler können dann auf der Matrize noch korrigiert werden.

Danach führte unser Weg in die Druckerei.
Dort wird alles gedruckt und zusammengestellt.

Anschließend ging es zur Buchbinderin.
Dort erfuhren wir, wie die Bücher noch sehr aufwändig fast ausschließlich in Handarbeit gebunden und beschriftet werden.

Der nächste Bereich war das Tonstudio, wo die Hörbücher in hoher Qualität von professionellen Sprechern gelesen werden.

Am Ende der Führung kehrten wir an unseren Ausgangspunkt zurück. Dort schauten wir uns verschiedene Reliefs an.
Nach der eindrucksvollen Führung entspannten wir uns beim Italiener mit leckerem Essen.
Bis zur Rückfahrt mit der Deutschen Bahn blieb noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel auf dem Markt.

Mir hat es sehr gefallen und ich möchte allen für die gute Organisation danken. Ein Besuch in der DZB lohnt sich. Eine Anmeldung ist ganz einfach telefonisch möglich.

(Quelle: Louise Wappler, Schülerin 14 Jahre)

Erklärung des Vorstandes

Aufgrund der außerordentlichen Situation, die durch das sich ausbreitende Coronavirus entstanden ist, legt der Landesvorstand des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e. V. folgende Sofortmaßnahmen fest:

1. Koordinierungsstelle

In der Geschäftsstelle wird bis auf Weiteres ein Notbetrieb eingerichtet. Für telefonische Anfragen und Auskünfte steht am Dienstag und am Donnerstag, in dem Zeitraum von 13.00 bis 16.00 Uhr, jemand zur Verfügung.

2. Veranstaltungen vom BSVS

Alle anstehenden Veranstaltungen werden bis auf weiteres abgesagt. Das betrifft die Landesdelegiertenkonferenz, Mitgliederversammlungen, welche ins zweite Halbjahr verlegt werden müssen, sowie auch die Treffen in den Regionalgruppen, Fachgruppen und Arbeitsgruppen des Verbandes. Das betrifft auch die vom BSVS organisierten Sportveranstaltungen.

3. Blickpunkt Auge

Das Blickpunkt Auge Mobil stellt bis auf weiteres seine Tätigkeit ein. Telefonische Auskünfte werden weiterhin dienstags von 9.00 bis 14.00 Uhr und freitags in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr erteilt.

4. Teilnahme an Gremien

Die Teilnahme von Mitgliedern unseres Verbandes an Veranstaltungen wie zum Beispiel Behindertenvertretungen, Landesarbeitsgruppen usw. sind abzusagen, wenn das von Seiten der verschiedenen Gremien nicht schon erfolgt ist.

5. Landeshilfsmittelzentrum

Das Ladengeschäft des Landeshilfsmittelzentrums, in der Louis-Braille-Str. 6, in Dresden bleibt bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Telefonische Beratung und Bestellungen (0351 – 80 90 624) sowie Bestellungen im Onlineshop bleiben davon unberührt.

An Hilfsmittelveranstaltungen, sofern sie vom Veranstalter noch nicht abgesagt wurden, werden wir bis voraussichtlich 17. April 2020 nicht teilnehmen. Über Änderungen werden wir rechtzeitig informieren.

6. Aura-Pension Villa Rochsburg

Die Veranstaltungen in unserer Villa müssen abgesagt werden. Auf Grund der Situation werden für Stornierungen vor dieser Veröffentlichung keine Stornokosten berechnet.

Wir werden Sie rechtzeitig informieren, wenn wir den Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen.

Liebe Mitglieder wir Alle stehen zusammen vor einer völlig neuen Lage. Wie lange, und wie stark jeder von uns mit dieser Situation leben muss, kann NIEMAND voraus sehen. Trotz aller Einschränkungen kommt es darauf an, unser Verbandsleben so gut wie möglich zu erhalten.

Den Kreisvorständen und den Regionalgruppenleitungen kommt jetzt eine besondere Rolle zu. Haltet regelmäßig Kontakt zur Mitgliedschaft, tauscht Informationen aus, erkundigt Euch, wie es vor allem unseren älteren Mitgliedern geht und organisiert Hilfe dort, wo sie gebraucht wird.

Auch gibt es jetzt die Möglichkeit, sich mit dem zu befassen, was schon lange einmal gemacht werden sollte. Wir denken da nicht nur an persönliche Dinge, auch Konzepte und Pläne oder neue Ideen für unsere Vereinsarbeit könnten vorbereitet werden.

Nutzt dazu auch die elektronischen Medien, aber auch das gute alte Telefon. So müssen wir alle zusammen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

A. Schneider
Stellvertretender Vorsitzende

H. Funke
Pressesprecher